Folgende Bücher seien zur Adolf Holl Erstlektüre empfohlen:

Der Klassiker: Jesus in schlechter Gesellschaft

Verlag Haymon

In den 70er-Jahren löste Adolf Holls Buch über den wahren Menschen Jesus einen Kirchenskandal aus: Holl wurde als Ketzer gebrandmarkt und seines Priesteramtes enthoben. Sein Bild von Jesus als sanftem Revolutionär und Außenseiter, der Grenzen überschritt und Dogmen in Frage stellte, als Kritiker der Kirche und Freund der Ausgestoßenen, galt als inakzeptabel. 

Heute ist Holls Klassiker aktueller denn je: Er spricht all jenen aus der Seele, die sich mit den verkrusteten Strukturen des Vatikans, mit strengen Hierarchien und Erstarrung nicht mehr abfinden wollen, die zu Ungehorsam und Erneuerung der Kirche aufrufen. Mit einem vom Autor aktualisierten Vorwort und einem Nachwort von Josef Haslinger.

 

 


Der lachende Christus

Verlag Zsolnay

Das Bild von Jesus als Schmerzensmann schien auf ewig fixiert, als 1945 bei Ausgrabungen im oberägyptischen Nag Hammadi eine verschollen geglaubte Klosterbibliothek mit frühchristlichen Texten u.a. die aus dem 2. Jahrhundert stammende "Apokalypse des Petrus" gefunden wurde. Darin fragt der Apostel Jesus Christus, wer denn der Unbekannte sei, der da unter dem Kreuz so fröhlich lache? Und Jesus antwortet: "Der, den du neben dem Kreuz fröhlich und lachend siehst, ist der lebendige Jesus. Derjenige hingegen, in dessen Hände und Füße Nägel geschlagen werden, ist sein leiblicher Teil, sein Ersatz."

Die Spuren, welche der "lachende Christus" von der arabischen Welt über das christliche Mittelalter bis in die Gegenwart auf bisweilen bizarre Weise hinterlassen hat, stehen im Zentrum dieses Buches, das zeigt, welche Folgen die Vorstellung eines ironischen Gottes nicht nur auf dem Gebiet der Theologie hätte.

 

 


Das Adolf Holl Brevier

Residenz Verlag

 

Ein Adolf Holl Reader mit Texten aus 40 Jahren und einem ausführlichen Interview.

 

 Das Adolf-Holl-Brevier versammelt Sentenzen, Episteln, Thesen und provokative Fingerprints eines gesellschaftskritischen Theologen und Literaten, der längst zu den wichtigsten Intellektuellen Österreichs zählt und für viele eine Instanz nicht nur in Fragen des Religiösen geworden ist. Ein Leitfaden durch Holls Gedankenwerk, das mehr als nur spirituellen Halt im Jahreslauf gibt und das Leben als bestes Gebet erscheinen lässt. “Ich selbst neige zu der Auffassung, dass Gott eine jede Religion gelten lässt, solange sie die Menschen nicht unglücklicher macht, als sie ohnehin schon sind.”

 

 


Die Biografie

Residenz Verlag

 

Harald Klauhs  Holl Bilanz eines rebellischen Lebens

 

Die Biografie eines großen Freigeists

Der Theologe Adolf Holl hat durch seine geistreichen, aber nicht kirchenkonformen Fragestellungen große Bekanntheit erreicht. Harald Klauhs, ein fundierter Kenner von Holls Werk, hat nun eine Biografie über diesen wilden Denker geschrieben: Holls Leben als Parforceritt durch die abendländische Geistesgeschichte und zugleich ein Sittenbild der Zweiten Republik.

 

 

 


 

 

Aus dem Nachlaß

Verlag Wespennest

Leibesvisitationen mit einem Nachruf von Walter Famler.

Erschienen im aktuellen WESPENNEST 178

Lieferbar im Buchhandel

ISBN 978-3-85458-178-9

 

 


 

 

Zwischen Wirklichkeit und Wahrheit!

Über Adolf Holl

Verlag Wespennest

Wespennest Sonderheft mit Texten von Thomas Macho, Peter Strasser, Franz Schuh,

Konrad Paul Liessmann, Wolfgang Müller-Funk, Frederic Morton, Peter Henisch,

Barbara Coudenhove-Kalergi, Peter Huemer, Sepp Mitterer u.a.

Restexemplare zu bestellen über Zeitschrift Wespennest oder office@wespennest.at